Als die Polizei am Tag nach der Halloween-Nacht in das Appartement in Hong Kong von Rurik Jutting kommt offenbart sich den Beamten ein Bild des Grauens: In der Wohnung, die nach Polizeiberichten förmlich "von Blut überschwemmt ist" wird eine schwer verletzte Prosituierte gefunden. Auf dem Balkon wird ein Koffer gefunden, aus dem zwei Füße herausragen.
Als die Polizei in Hong Kong am Tag nach der in das Appartement von Rurik Jutting kommt, offenbart sich den Beamten ein Bild des Grauens: In der Wohnung des Bankers, die nach Polizeiberichten förmlich "von Blut überschwemmt ist", wird eine schwer verletzte Prosituierte gefunden. Auf dem Balkon wird ein Koffer entdeckt, aus dem zwei Füße herausragen.
Das Luxusappartement mitten auf einer bekannten Partymeile, nicht für unter 3.500 Euro pro Monat zu haben, dürfte kurz vor der grauenhaften Tat Schauplatz einer völlig aus dem Ruder gelaufenen Sexparty, nach dem Vorbild von "American Psycho"-Hauptdarsteller Patrick Bateman, gewesen sein.
So wurden Kokain, Sexspielzeug und ein 30 Zentimeter langes Messer entdeckt. Außerdem fand man den Mieter der Wohnung, den 29-jährigen Investmentbanker Rurik Jutting. Der Brite, der selbst die Polizei verständigt hatte, stammt aus bestem Hause: Seine Eltern residieren in einem feudalen Landsitz in Surrey, er verbrachte seine Skiferien stets im Nobelskiort Courchevel.
Auf dem Balkon entdecken die Polizisten eine beinahe enthauptete Frau, die in einen Koffer gepresst worden war. In einem weiteren Zimmer lag eine schwerst verletzte 30-jährige Prostituierte, die wenig später im Krankenhaus ihren Verletzungen erlag.
Verstörender Abschiedsbrief
Jutting,der bei seiner Festnahme verwirrt wirkte, hatte wenige Tage vor der Horrornacht seinen Job bei der Investementbank Merril Lynch gekündigt. In einem verstörenden Abschiedsemail an seine Kollegen bezeichnete er sich als "kranken Psychopathen". Er sollte Recht behalten.