Briten erlauben Genmanipulation an Embryos

Zunächst gilt das Pilotprojekt für 30 Embryos. Debatte über Manipulation am menschlichen Erbgut wird wieder angeheizt.

Paukenschlag in Großbritannien: Erstmals ist die Genmanipulation an Embryos im Rahmen eines Forschungsprogramms zu Frühgeburten erlaubt.
Ein Antrag von  auf Ausweitung der Forschungslizenz wurde genehmigt, so die zuständige Behörde.

Weltweit wird ein solcher Eingriff erst zum zweiten Mal durchgeführt. Chinesische Wissenschaftler hatten letztes Jahr ähnliche Versuche durchgemacht.

Durch die Entscheidung können die Forscher bereits im März mit den Versuchen beginnen. Der Pilottest soll vorerst mit 30 Embryos durchgeführt werden. Untersucht werden soll, warum sich in Durchschnitt 50 Prozent von befruchteten Eizellen nicht weiterentwickeln.

Mit der Entscheidung wird die ethische Debatte über Manipulationen am menschlichen Erbgut wieder angeheizt.

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