Mord-Prozess

Influencerin (23) droht in Dubai Erschießungskommando

Eine britische TikTokerin sitzt in Dubai in Haft, nachdem sie ihren Online-Liebhaber getötet haben soll. Ihr droht nun die Todesstrafe.
Newsdesk Heute
26.06.2026, 07:35
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Die 23-jährige Britin Brooke George wurde in Dubai wegen Mordes angeklagt, nachdem sie ihren Online-Partner William Treeby erstochen haben soll. George, die aus Gravesend stammt, gibt an, aus Notwehr gehandelt zu haben, nachdem sie von dem Mann wiederholt misshandelt worden sei.

Die junge Frau reiste laut Angaben der Organisation "Detained in Dubai" in die Vereinigten Arabischen Emirate, um ihren aus Kent stammenden Bekannten zu treffen. Während der ersten Begegnung sei alles positiv verlaufen, doch bei ihrem zweiten Aufenthalt habe sich sein Verhalten dramatisch geändert, und er sei kontrollierend und gewalttätig geworden.

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Wie "Metro" berichtet, wurde Brooke George festgenommen, als sie versuchte, nach Großbritannien zurückzufliegen. Sie gab an, während eines heftigen Streits in einer Wohnung in Jumeirah Village in Panik geraten und aus Selbstverteidigung ein Küchenmesser ergriffen zu haben. Nach eigenen Aussagen war sie zuvor von Treeby geschlagen worden.

Familie kämpft um Unterstützung

Georges Familie zeigt sich tief besorgt. Ihre Mutter Thereza erklärte: "Ich bin sehr besorgt um ihr Wohlergehen. Die Tochter, mit der ich in jener Nacht sprach, war völlig verängstigt." Sie betonte zudem, dass Brooke alles versucht habe, um aus der Situation zu entkommen und nach Hause zurückzukehren.

Nach Angaben von Detained in Dubai wurde George nach dem Vorfall am Flughafen von Dubai verhaftet und in das berüchtigte Bur-Dubai-Polizeigefängnis gebracht. Dort soll sie Berichten zufolge von männlichen Beamten genötigt worden sein, sich auszuziehen. Die Familie beklagt auch, dass Brooke bisher keine rechtliche Vertretung habe und wegen Sprachbarrieren Schwierigkeiten habe, dem Verfahren zu folgen.

Appelle für faire Behandlung

Die Organisation Detained in Dubai fordert, dass die Behörden sicherstellen, dass George medizinische Versorgung, rechtliche Unterstützung und konsularischen Beistand erhält. Es müsse geprüft werden, ob sie tatsächlich Opfer schwerer Gewalt wurde und aus Angst um ihr Leben handelte. Die Familie und ihre Unterstützer hoffen nun auf ein faires Verfahren.

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