Britische Panzer rollen ab heute durch Österreich

Symbolbild britischer Militärfahrzeuge
Symbolbild britischer MilitärfahrzeugeBild: Reuters
Ab Mittwoch fahren fremde Panzer durch Österreich. Das Bundesheer gibt aber Entwarnung, das ist eine geplante Aktion.

Aufmerksamen Beobachtern bietet sich dieser Tage womöglich ein ungewöhnliches Bild auf Österreichs Straßen. Ab Mittwoch rollen Panzer durch das Land - und nicht unsere eigenen.

Es sind britische Panzer und Militärfahrzeuge (insgesamt 243), die 500 Soldaten befördern. Damit sich die Österreicher nicht erschrecken, informiert unser Bundesheer vorab: Das ist alles harmlos.

Das britische Militär reist nur zu einer groß angelegten Truppenübung in die Länger Bulgarien, Kroatien und Rumänien und muss dazu durch Österreich durch.

Organisiert wird die multinationale Übung "Swift Responce 19" von der US ARMY EUROPE, sie wird im Zeitraum von 11. - 24. Juni 2019 stattfinden. Danach müssen die Briten wieder nach Hause, auch dazu werden sie bis ca. 5. Juli durch Österreich fahren.

Neben "Swift Response 19" finden im Mai und Juni auch noch die US-geführten Übungen "Saber Guardian 19" und "Immediate Response 19" am Balkan statt.

Die US-Armee ist dazu auch durch Österreich angereist. Das aber bereits schon vor 10 Tagen. Lesen Sie hier mehr dazu!

Um den Tagesverkehr so wenig wie möglich zu stören, hat man die Reise der britischen Armee ganz genau geplant. Die Briten kommen aus Deutschland zu uns. Vom Grenzübergang Suben geht es über die A9 nach Spielfeld, wo sie Österreich dann in Richtung Slowenien wieder verlassen. Ein normaler Pkw schafft das - ohne Pause - in etwa 3 Stunden und 13 Minuten.

Pro Tag werden maximal 15 Kolonnen mit maximal je 20 Fahrzeugen und einem Abstand von einer Stunde zwischen den Kolonnen unterwegs sein. Stopps gibt es nur auf Militärgelände.

Eine fixe Pause ist in der Kaserne in Linz-Hörsching geplant. Dort gibt es eine "Marschpause" und die Gelegenheit, die Fahrzeuge aufzutanken.

Das Österreichische Bundesheer will durch den Transit Erfahrungen in Sachen Logistik sammeln. Alle Kosten, die Österreich dadurch entstehen, werden vom Verursacher refundiert, heißt es. (red)

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