Welt

Britische Radler starben bei Unfall auf Weltreise

Heute Redaktion
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Zwei Briten, die auf Fahrrädern die Welt umrunden wollten, sind bei einem Unfall in Thailand gestorben. Mary Thompson und Peter Root seien in der Provinz Chachoengsao auf dem Seitenstreifen einer großen Straße unterwegs gewesen, als ein Lieferwagen von seiner Spur abkam und sie anfuhr, teilte die örtliche Polizei mit.

Eine Sprecherin der britischen Botschaft in Bangkok bestätigte den Tod des Paares. Die Familien seien informiert worden.

Unfall wegen Hut

Tragisch, wie der Unfall zustande gekommen ist. Eine Sekunde scheint über das Leben der beiden entschieden zu haben. Und zwar sei der Unfall sei passiert, als der Fahrer des Lieferwagens seinen Hut vom Boden aufheben wollte, der ihm während der Fahrt heruntergefallen sei sagte ein Polizeivertreter. Er war einen Moment lang abegelenkt. Dabei sei das Fahrzeug ins Schlingern geraten und hätte die beiden Radfahrer erfasst.

Der Fahrer wurde festgenommen und später auf Kaution freigelassen. Ihm drohen zehn Jahre Haft oder eine Geldstrafe oder beides, falls er wegen fahrlässiger Tötung verurteilt wird.

Seit 18 Monaten unterwegs

Thompson und Root waren im Juli 2011 von der britischen Insel Guernsey aufgebrochen. Sie waren mit ihren Fahrrädern bereits durch 23 Länder in Europa und Asien gefahren, bevor sie Anfang Februar nach Thailand reisten. Über ihre Erlebnisse in Staaten wie Tadschikistan, Kasachstan oder China berichteten sie in Videos und .