Brücke in Museum bringt Besucher Klimt ganz nah

In zwölf Metern Höhe ziert ein prächtiger Bildzyklus von Gustav Klimt das Stiegenhaus des Kunsthistorischen Museums. Eine Spezial-Brücke macht das Werk nun hautnah erlebbar.

Zum 100. Todestag des Malers sind diese einzigartigen Gemälde nun aus nächster Nähe zu bewundern. Dazu wurde eine gewaltige vier Tonnen schwere Brücke über das Stiegenhaus gespannt, die den Aufstieg zu den Bildern ermöglicht. Der gemeinsam mit seinem Bruder Ernst und Franz Matsch geschaffene Zyklus entstand im Auftrag Kaiser Franz Josephs I. und stellt die bedeutenden Stilepochen der Kunst dar.

Während große Teile des Frühwerks von Gustav Klimt in den letzten Kriegstagen 1945 unwiederbringlich zerstört wurden, blieben diese beeindruckenden Gemälde im Kunsthistorischen Museum Wien als kostbare Zeugen seines frühen Schaffens erhalten.

"Stairway to Klimt" ist von 13. Februar bis 2. September zu den Öffnungszeiten des Kunsthistorischen Museums – täglich 10 bis 18 Uhr, Donnerstag bis 21 Uhr – begehbar.

Gustav Klimt (14. Juli 1862 in Baumgarten bei Wien, heute 14. Bezirk; 6. Februar 1918 in Wien, 9. Bezirk) war ein bedeutender österreichischer Maler und einer der bekanntesten Vertreter des Wiener Jugendstils und Präsident der Wiener Secession. Sein bekanntestes Werk ist "Der Kuss".

Als weiteres Highlight wird das berühmte Gemälde "Nuda Veritas" von Gustav Klimt im Kunsthistorischen Museum Wien zu sehen sein, eines seiner Hauptwerke zur Zeit der Secessionsgründung.

(Red)

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