Brustkrebs-Aktion war kontraproduktiv

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Die Besorgnisse rund um das seit Anfang 2014 laufenden Brustkrebs-Screeningprogramms in Österreich haben sich bewahrheitet. Es gab einen Rückgang der Untersuchungen um 35 Prozent. Jetzt werden die Modalitäten geändert.

in Österreich haben sich bewahrheitet. Es gab einen Rückgang der Untersuchungen um 35 Prozent. Jetzt werden die Modalitäten geändert.

Jetzt liegen die Daten der Vorsorgeuntersuchungen über mehrere Monate vor. Im Vergleich zu den Zahlen von 2011 gab es einen Rückgang um 35 Prozent. Man hatte 70 Prozent der Frauen erreichen wollen, kam aber kumulativ bis einschließlich der 17. Kalenderwoche nur auf rund zehn Prozent. Zu 80 Prozent kamen sie auf direkte Zuweisung durch ihre Ärzte zur Mammografie, nur zu 20 Prozent (!) aufgrund der Einladungen. Nur 0,3 bis 0,4 Prozent der Frauen gingen durch die Einladungen erstmals zur Mammografie.

In Zukunft soll eine Vorsorge-Mammografie für jede Frau im fraglichen Alter möglich sein, nach der Untersuchung soll die E-Card für zwei Jahre für eine weitere solche Vorsorgeuntersuchung gesperrt bleiben.

Bisher war die E-Card für eine Vorsorge-Mammografie bei gesunden Frauen im Alter zwischen 45 und 70 Jahren ab der brieflichen Einladung nur drei Monate lang für solche Untersuchungen "offen".

Brustkrebs ist mit jährlich mehr als 5.000 Neuerkrankungen das häufigste Karzinom bei Frauen. Pro Jahr gibt es in Österreich rund 1.600 Todesfälle.

  

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