Die deutsche Influencerin Feli spricht in einem TikTok-Video offen darüber, dass sie sich oft eine kleinere Oberweite wünscht.
Ihr Beitrag hat eine große Resonanz ausgelöst und wurde bereits mehr als 2,7 Millionen Mal angesehen.
In den Kommentaren schildern Hunderte Frauen, wie sehr sie unter ihrer großen Brust leiden. Sie berichten von Schwierigkeiten bei der Kleiderwahl, unangenehmen Blicken und häufigen Rücken- oder Nackenschmerzen.
Wie "20min" berichtet, ist Feli mit ihren Erfahrungen nicht allein: Das Thema beschäftigt viele Frauen, auch wenn die öffentliche Diskussion meist Brustvergrößerungen ins Zentrum rückt.
Laut der plastischen Chirurgin Martina Schneider kann eine zu große Brust sowohl psychisch als auch körperlich stark belasten. Viele Betroffene entscheiden sich aus gesundheitlichen Gründen für eine Brustverkleinerung, um Beschwerden zu lindern.
Nach einer Operation berichten viele Frauen von einem neuen Körpergefühl, weniger Schmerzen und mehr Lebensqualität. Besonders sportliche Aktivitäten fallen danach oft deutlich leichter.
Brustverkleinerungen zählen laut der International Society of Aesthetic Plastic Surgery zu den zehn häufigsten ästhetisch-chirurgischen Eingriffen weltweit. 2024 wurden rund 728.300 solcher Operationen durchgeführt.