Brutales Wal-Schlachten auf den Färöer Inseln

"Grindadrap" nennt sich das blutige Schlachtfest, das mehrmals im Jahr das Wasser an der Küste der Färöer Inseln blutrot färbt. Bis zu hundert Grindwale werden bei dem Gemetzel grausam getötet. Das Walfleisch gilt auf den Färöer Inseln als Delikatesse.

"Grindadrap" nennt sich das blutige Schlachtfest, das mehrmals im Jahr das Wasser an der Küste der Färöer Inseln blutrot färbt. Bis zu hundert Grindwale werden bei dem Gemetzel grausam getötet. Das Walfleisch gilt auf den Färöer Inseln als Delikatesse.

. Die Wal-Jäger gehen bei der Tötung äußerst brutal vor. Fischer ziehen mit ihren Booten eine Schlinge um die Tiere und treiben sie in Richtung Strand, wo hunderte Bewohner der Färöer Inseln bereits auf die Wale warten.

Von den Booten aus rammen die Fischer den Grindwalen Stöcke in ihre Blaslöcher. Mit Seilen werden die Tiere an Land gezerrt oder direkt im Wasser mit Haken und Messern getötet. Ist das Schlachtfest vorbei, säumen Dutzende tote Wale die Küste - allein beim jüngsten "Grindadrap" starben 81 Tiere.

Die Jagd selbst soll aus den jungen Bewohnern der Färöer Inseln "echte Männer" machen. Das Walfleisch wird anschließend unter allen Bewohnern aufgeteilt. Verboten ist die grausame Tradition nicht: Der Grindwal fällt nicht unter die Schutzbestimmungen der Internationalen Walfangkommission.

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