Bub (9) tot – Vater kämpft jetzt für mehr Sicherheit

Über 12.000 Personen haben schon für verpflichtende Abbiegeassistenten bei Lkws unterschrieben.
Ein Bub wurde vergangene Woche in Wien am Schulweg von einem abbiegenden Lkw überrollt, er starb im Spital an seinen Verletzungen. Der Vater des 9-Jährigen unterstützt nun eine Initiative von kobuk.at-Betreiber Helge Fahrenberger zur Einführung eines verpflichtenden Abbiegeassistenten für Lkw.

"Unser größtes Glück ist uns genommen worden", schreibt der Vater auf Twitter. "Unser geliebter geliebter Sohn Henry ist auf dem Schulweg von einem abbiegenden LkW überfahren. Er durfte nur neun Jahre leben. Vielleicht erspart diese Initiative anderen Menschen die Verzweiflung, die wir fühlen."

Spediteure befürchten hohe Kosten

Der elektronische Abbiegeassistent überwacht den gefürchteten toten Winkel mittels Sensor, warnt den Fahrer frühzeitig, wenn sich jemand in dem Bereich bewegt. Laut ÖAMTC sterben jährlich 16 Fußgänger und Radfahrer bei Unfällen mit Lkw. Bis Mittwochvormittag hatten knapp 13.000 Personen die Initiative unterschrieben. Die Wirtschaftskammer unterstützt den Vorschlag, die Spediteure stehen dem wegen der Kosten der Aufrüstung aber skeptisch gegenüber. Die EU plant, den Assistenten ab 2024 vorzuschreiben. Nachrüstungen alter Lkws sind nicht vorgesehen.

Im Video: Eine Augenzeugin schildert den Vorfall:
(Quelle: Video3) (cty)



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