Bub auf Scooter getötet: Zivildiener vor Gericht

Der 19-Jährige (links im Bild) mit seinem Anwalt (re.)
Der 19-Jährige (links im Bild) mit seinem Anwalt (re.)Bild: zVg

Im April hatte der Lenker eines Transporters beim Badener Bahnhof einen Achtjährigen erfasst. Heute musste der junge Mann in Wr. Neustadt vor Gericht.

Beim "alten ÖBB-Parkdeck" des Badener Bahnhofes hatte am 24. April 2019 der Fahrer eines Kleinbusses/Transporters einen Achtjährigen auf einem Scooter übersehen und erfasst. Der Kleine wurde noch ins Krankenhaus geflogen, erlag aber dort seinen schweren Verletzungen ("Heute" berichtete).

Der 19-jährige Zivildiener war trotz Abbiegeverbots und Sperrlinie links in die Park&Ride-Anlage beim Bahnhof gefahren. Die Mutter des Buben musste die Tragödie mitansehen, sie war ebenfalls mit einem Micro-Scooter unterwegs gewesen.

Fahrlässige Tötung

Am heutigen Donnerstag stand der Zivildiener wegen des Vergehens der grob fahrlässigen Tötung in Wiener Neustadt vor Gericht.

Das Urteil: Sechs Monate bedingte Haft. Weiters muss der 19-Jährige, sollte die Versicherung den Betrag nicht übernehmen, 10.000 Euro Schmerzensgeld an die Familie des Buben zahlen. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

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