Buben und Mädchen sollen bei Lego Rollen tauschen

Lego sagt geschlechtsspezifischen Stereotypen den Kampf an.
Lego sagt geschlechtsspezifischen Stereotypen den Kampf an.iStock
Buben spielen mit Astronauten, Mädchen mit Pferden – der Spielzeughersteller Lego sagt solchen geschlechtsspezifischen Stereotypen nun den Kampf an.

Lego will nun alle geschlechtsspezifischen Klischees in seinen Produkten und im Marketing unterbinden. Was man genau plant, wird noch geheim gehalten, allerdings ist davon auszugehen, dass zum Beispiel bei den Spielfiguren Bauarbeiterinnen oder männliche Kellner zum Zug kommen. Auch bei Eltern müssten Stereotype abgebaut werden: Eine in Auftrag gegebene Studie in sieben Ländern rund um die Welt hat gezeigt, dass 76 Prozent ihren Söhnen Lego zum Spielen geben würden, aber nur 24 Prozent ihren Töchtern. Dadurch entgehe Mädchen die Chance, räumliches Denken zu üben.

Buben fürchten Spott

Es geht dabei aber nicht nur um das klassische Thema, Mädchen für technische Berufe zu interessieren. Laut der Studie haben 71 Prozent der Buben Angst, ausgelacht zu werden, wenn sie mit "Mädchensachen" wie Puppen oder Küchen spielen. Sie würden aber davon profitieren, wenn sie mehr "erzieherisches" Spielen lernen.

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