Budget-Loch wächst um weitere acht Milliarden Euro

Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP).
Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP).Reuters
Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) rechnet mit höheren Kosten im laufenden Jahr als ursprünglich gedacht.

Das Budgetdefizit in Österreich wächst aufgrund der Corona-Krise um weitere 8 Milliarden Euro auf fast 31 Milliarden Euro. Wie die APA berichtet, geht das Finanzministerium 2021 von 5,5 Milliarden Euro an Mehrausgeben und 2,6 Milliarden Euro an Mindereinnahmen aus. Die neuen Budgetzahlen werden im Ministerrat am Dienstag beschlossen, der Nationalrat erhält die Gesetzesänderungen nächste Woche.

Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) zur APA: "Ich habe immer gesagt, wenn es mehr Geld braucht, wird es mehr geben. Wir arbeiten aktuell am wirtschaftlichen Comeback Österreichs. Dazu braucht es Investitionen, Maßnahmen für den Arbeitsmarkt und wir müssen unsere Betriebe auf den letzten Metern der Krise weiter unterstützen. Für all das wird es mehr Geld geben."

Comebackplan

Das Geld fließt vor allem in die Pandemiebekämpfung mit Testinfrastruktur und Wirtschaftshilfen, aber auch der Comebackplan steht an. Hier soll der Fokus auf der Stärkung des Standortes liegen.

"Wir passen das Budget an, um weiterhin ausreichend Mittel für Gesundheit und Wirtschaftshilfen sicherzustellen. Mit dieser Vorgangsweise orientieren wir uns an anderen Ländern wie Deutschland oder der Schweiz, die ihre Budgets aufgrund der anhaltenden Krise bereits angepasst haben", sagt Blümel.

CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch.
Nav-Account red Time| Akt:
WirtschaftPolitikGernot BlümelÖVP

ThemaCreated with Sketch.Weiterlesen