Verschwörungstheorie

"Bürgerkrieg" um Ronaldo – Schwester schießt gegen Team

Cristiano Ronaldo enttäuschte bei Portugals 1:1 gegen Kongo. Danach häufte sich die Kritik – jetzt schaltet sich seine Schwester in den Streit ein.
Sport Heute
19.06.2026, 13:22
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

Nach dem 1:1 gegen den Kongo ist in Portugal Feuer am Dach: Ronaldo-Fans wittern eine Verschwörung gegen den Superstar – selbst seine Schwester teilt gegen die Mannschaft aus. Statt über die sportliche Lage des WM-Mitfavoriten wird über einen möglichen internen Machtkampf rund um Cristiano Ronaldo diskutiert.

Auslöser sind Vorwürfe aus dem Lager des 41-Jährigen. In den sozialen Netzwerken behaupten zahlreiche Ronaldo-Anhänger, die portugiesischen Teamkollegen hätten den Superstar bewusst aus dem Spiel genommen. Auch Ronaldos Schwester Katia Aveiro goss mit Aussagen über die Leistung der Mannschaft Öl ins Feuer.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

"Magisch haben sie vergessen, wie man Pässe spielt, Bälle zurückerobert und Konter fährt. Das Spiel bestand nur noch aus Rückpässen im Mittelfeld. Seltsame WM. Sehr seltsame WM", schrieb Aveiro. Die Kritik richtet sich vor allem gegen Bruno Fernandes, Vitinha, Joao Neves und Pedro Neto. Deren Instagram-Profile wurden nach dem Spiel mit Vorwürfen überflutet, sie hätten Ronaldo absichtlich ignoriert.

"Gefahr eines Bürgerkriegs"

Der bekannte portugiesische Sportjournalist Vitor Pinto warnt bereits vor einer Eskalation. "Das zeigt die Gefahr eines Bürgerkriegs innerhalb der Nationalmannschaft", sagte er. Gleichzeitig stellte er klar, dass es keinen gezielten Boykott gegen Ronaldo gegeben habe. "Ich wiederhole: Es gab keinen organisierten Boykott gegen Cristiano Ronaldo innerhalb der Nationalmannschaft. Aber Portugal hat es nicht geschafft, seinen Mittelstürmer richtig ins Spiel einzubinden.

WM26
Sport-Newsletter

KostenlosImmer aktuellAlle WM-NewsJetzt anmelden

Für zusätzlichen Wirbel sorgte Joao Neves mit einer Aussage nach dem Spiel. Der Mittelfeldspieler betonte, Ronaldo habe innerhalb der Mannschaft keinen Sonderstatus. "Wir wissen, was Cristiano für uns, für die Nationalmannschaft und für den Fußball getan hat. Aber im Moment ist er nicht anders. Er ist ein Spieler wie alle anderen und hier, um zu helfen", erklärte Neves.

Experten gehen auf Ronaldo los

Doch nicht nur die Fans diskutieren über Portugals Superstar. Auch prominente Experten üben Kritik. Ex-Weltstar Thierry Henry warf Ronaldo Egoismus vor. "Die Mannschaft muss Tore schießen, nicht du", erklärte der Franzose bei "Fox". Besonders eine Szene mit Bruno Fernandes sorgte für Diskussionen. Henry meinte, Ronaldo habe seinem Mitspieler mit einem Laufweg sogar eine bessere Torchance genommen.

{title && {title} } red, {title && {title} } 19.06.2026, 13:22
Jetzt E-Paper lesen