Fußball-Beben in Italien

Buffon und Verbandschef werfen nach WM-Blamage hin

Nach dem italienischen WM-debakel ziehen Präsident Gabriele Gravina und Legende Gianluigi Buffon die Konsequenzen – beide treten zurück.
Sport Heute
03.04.2026, 15:42
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Die Schmach sitzt tief! Italien verpasst zum dritten Mal in Folge die Endrunde der Weltmeisterschaft – und jetzt rollen Köpfe. Trainer Gennaro Gattuso weinte nach der Elfemter-Niederlage gegen Bosnien schmiss dann hin. Dies taten ihm nun Präsident Gabriele Gravina Legende Gianluigi Buffon gleich – und machen damit das Beben im italienischen Fußball-Verband perfekt.

Kurz nach dem Spiel hatte Sportchef Buffon bereits mit Rücktrittsgedanken gespielt – jetzt setzt er sie um. In einem Instagram-Post erklärt er: "Nun, da Präsident Gravina zurückgetreten ist, fühle ich mich frei, das zu tun, was ich für verantwortungsvoll halte." Trotz aller Bemühungen habe er es nicht geschafft, Italien zurück auf die große WM-Bühne zu führen. Gravina war ihm zuvor zuvorgekommen und hatte bereits seinen Rücktritt erklärt.

Politik fordert kompletten Neustart

Der Druck auf die Verbandsspitze war zuletzt massiv gestiegen. Sportminister Andrea Abodi machte klar: "Es ist für alle offensichtlich, dass der italienische Fußball grundlegend reformiert werden muss." Seine Forderung: ein kompletter Neustart – beginnend bei der Führung des Verbands.

Besonders bitter: Es ist nicht das erste Desaster. Italien scheiterte bereits in den Playoffs für die letzten beiden Weltmeisterschaften – gegen Schweden und Nordmazedonien. Und auch davor lief es alles andere als rund: 2010 und 2014 war jeweils schon in der Gruppenphase Schluss. Der letzte große WM-Moment? Der Titel 2006 nach dem Finalsieg gegen Frankreich.

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