Wochen nach dem Tod von Nicholas Brendon (54) steht nun fest, woran der beliebte Schauspieler gestorben ist. Laut dem Autopsiebericht starb der Star der Kultserie "Buffy - Im Bann der Dämonen" am 20. März in Indiana an einer atherosklerotischen und hypertensiven Herz-Kreislauf-Erkrankung.
Als weitere Faktoren nennt der Bericht eine akute Lungenentzündung sowie einen früheren Herzinfarkt. Besonders erschütternd: Die rechte Koronararterie seines Herzens war zu 90 Prozent verstopft. Die Todesart wurde als natürlich eingestuft.
Wie das US-Magazin "Page Six" berichtet, dem der Autopsiebericht vorliegt, gab es keinerlei Hinweise auf Fremdverschulden. Die Familie hatte bereits kurz nach seinem Tod mitgeteilt, dass Nicholas im Schlaf eines natürlichen Todes gestorben sei.
Der Schauspieler hatte in den vergangenen Jahren mit erheblichen gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Im Jahr 2022 erlitt er einen Herzinfarkt, bei dem ein angeborener Herzfehler diagnostiziert wurde. Zudem litt er am Cauda-equina-Syndrom und musste sich mehreren Wirbelsäulenoperationen unterziehen.
"Es ist kein Geheimnis, dass Nicholas in der Vergangenheit mit Problemen zu kämpfen hatte, aber er nahm Medikamente und befand sich in Behandlung", teilte seine Familie mit. Zum Zeitpunkt seines Todes sei er optimistisch gewesen, was die Zukunft betraf.
Brendon wurde durch seine Rolle als Xander Harris in "Buffy" bekannt, wo er ab 1997 an der Seite von Sarah Michelle Gellar spielte. Xander ist einer der besten Freunde der Vampirjägerin Buffy, für die er insgeheim schwärmt.
Seine Schauspielkollegin Sarah Michelle Gellar (49) gedachte ihm auf Instagram mit einem rührenden Posting. Sie teilte ein altes Foto und ein Zitat seiner Serienfigur: "Sie werden nie wissen, wie schwer es ist, derjenige zu sein, der nicht auserwählt wird." Dazu schrieb sie: "Ich habe dich gesehen, Nicky. Ich weiß, dass du in Frieden bist."