Bund zahlt 235.000 € pro Monat für leere Asylheime

Gähnende Leere am Grenzübergang in Spielfeld (Steiermark).
Gähnende Leere am Grenzübergang in Spielfeld (Steiermark).Bild: picturedesk.com
Gähnende Leere herrscht am Grenzübergang Spielfeld und auch anderswo. Die Grünen wollten wissen, was das den Staat kostet.

Derzeit stehen landesweit zehn Asylunterkünfte leer. Das Innenministerium überweist für sie trotzdem pro Monat 234.106,14 Euro Miete und Betriebskosten.

Unnötige Kosten?

Eine Anfrage von Grünen-Bundesrat David Stögmüller zeigt, dass man die Mietverträge einiger Quartiere bereits kündigen hätte können.

Denn: In Unterkünften wie Klingenbach (Burgenland), Leoben (Steiermark) und Villach (Kärnten) beträgt die Kündigungsfrist drei Monate jeweils zum Ende des Quartals. In Mödling (Niederösterreich) ein Jahr zum Monatsende. Extrakosten entstünden dadurch nicht.

Stögmüller sagt dazu: "Es stellt sich die Frage, ob Kalkül dahinter steckt, wenn man die Kosten für die Asylquartiere bewusst hoch hält." Er fordert, die leer stehenden Unterkünfte zumindest im Winter für Obdachlose zu öffnen.

(bob)

CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch.
Nav-Account red Time| Akt:
Maria Theresia von ÖsterreichGood NewsPolitikHerbert KicklAsyl

ThemaCreated with Sketch.Weiterlesen