Politik

Bundesheer schenkt sich 18 neue Helis zu Weihnachten

Die Tinte auf dem Vertrag ist trocken: 346 Millionen Euro macht das Bundesheer für 18 Leonardo AW169M-Hubschrauber aus Italien locker.
Roman Palman
23.12.2021, 11:57

Schon länger wurde verhandelt, jetzt ist es fix: Am Montag haben die zuständige Abteilungsleiterin im Verteidigungsministerium, Christina Fellner-Rapp und der Direktor für Luftfahrtrüstung im italienischen Verteidigungsministeriums, Generalmajor Guiseppe Lupoli, den Vertrag zur Lieferung von leichten Mehrzweckhubschraubern des Typs "Leonardo AW169M" unterzeichnet.

Die neuen Hubschrauber sind als Ersatz für die leichten Verbindungs- und Transporthubschrauber "Alouette III" vorgesehen, die 2023 ausgeschieden werden. Die Hubschrauber werden nach einer Einschulungsphase ab 2023 einsatzfähig sein und können unter anderem für Personen- und Materialtransport sowie Löscharbeiten eingesetzt werden. So können die neuen Helis drei Mal so viel Wasser transportieren. Durch die "zeitgemäße Avionik" können sie sogar bei Nacht und schlechtem Wetter fliegen, erklärt das Verteidigungsministerium stolz.

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"Unsere Soldatinnen und Soldaten waren in diesem Sommer gemeinsam mit zivilen Einsatzkräften stundenlang in Hirschwang an der Rax im Einsatz, um die Flammen des größten Waldbrandes Österreichs zu löschen. Dieser Katastropheneinsatz hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig der Einsatz unserer Hubschrauber und Piloten ist", sagt Ministerin Klaudia Tanner zur Vertragsunterzeichnung.

Die Beschaffung der Leonardos sei mit 346 Millionen Euro Vertragsvolumen eine der größten seit dem Eurofighter und für die Einsatzbereitschaft und Sicherheit der Bevölkerung "sehr wichtig". Zwölf Leonardo AW169M werden in Aigen im Ennstal stationiert, an der Flieger- und Fliegerabwehrschule in Langenlebarn werden sechs Hubschrauber unterkommen.