Bundesheer stoppt den Verkauf von Kasernen

Schluss mit dem Ausverkauf: Weil das Heer wachsen müsse und Kasernen braucht, stoppt der Verteidigungsminister jetzt den Verkauf. Auch durch die Flüchtlingswelle werden die Kasernen als Reserve gebraucht.

 
Vor über 10 Jahren wurden die ersten Kasernen in Österreich durch eine Verwertungsgesellschaft verkauft, damit ist jetzt Schluss. "Das Bundesheer muss wachen und benötigt Kasernen und kann daher keine verkaufen", ließ das Verteidigungsministerium via Ö1-Morgenjournal ausrichten. 

Durch die Migration wurde erkannt, wie wichtig die Kasernen für das Bundesheer sind. Aber nicht Flüchtlinge, sondern in erster Linie Soldaten, sollen in den Kasernen untergebracht werden.

Die Verwertungsgesellschaft Sivbeg wird nun aufgelöst. Insgesamt 159 Kasernen, Flugplätze, Lager und Co. hat die Gesellschaft seit 2005 verkauft. Einnahmen daraus: 370 Millionen Euro, viel weniger als vor zehn Jahren erwartet. Auch der Rechnungshof kritisierte Sivbeg hart, die Gesellschaft sei zu teuer und intransparent. 

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