Bundeskanzler per Stellenanzeige gesucht

Der Rückzug von Werner Faymann aus allen politischen Ämtern kam am Montag für viele Menschen recht überraschend. Nachdem sich der erste Schock darüber gelegt hatte, tauchten im Netz die ersten Witze auf. Eine fingierte Stellenanzeige auf karriere.at, in der ein Bundeskanzler gesucht wird, wurde auf Facebook und Co. hundertfach geteilt.

Der , in der ein Bundeskanzler gesucht wird, wurde auf Facebook und Co. hundertfach geteilt.

"Zum ehestmöglichen Eintritt" ist in der Anzeige der Posten eines Bundeskanzlers ausgeschrieben. Als Kunde wird "ein europäisches Land mittlerer Größe" angegeben, Bewerber für den Vollzeitposten können sowohl männlich als auch weiblich sein. Eine "spannende und abwechslungsreiche Tätigkeit" wird versprochen.

Anforderungen sind unter anderem "politische Erfahrung", die zwar  "von Vorteil, aber keine Voraussetzung" ist. "Eine Schokoladenseite für Pressetermine und TV-Anfragen" wird ebenfalls erwartet, dabei darf der Bewerber allerdings "keine Angst vor harten Interviews" haben.

Gefestigtes Pokerface

Am Buffet sollte man "ausgeprägte Network-Skills" vorweisen können, dabei darf man allerdings nie sein "diplomatisches Auftreten" und das "gefestigte Pokerface" vergessen.

Geboten werden "ein Büro im Herzen der Wiener Innenstadt", "spannende Firmenevents wie Maibaumaufstellen, Heurigenfest und Kreisverkehr-Eröffnungen", eine "Amstwohnung oder Wohnzuschuss" und andere Schmankerln.

Natürlich ist die Stellenanzeige mit einem zwinkernden Auge zu genießen.

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