Am Mittwoch wurde bei der Klubkonferenz und Hauptversammlung der Bundesliga das Konzept für die kommende Saison abgesegnet. Natürlich ist das Ziel, dass trotz Coronavirus eine reguläre Meisterschaft gespielt werden kann.
Das Präventionskonzept bleibt weiterhin bestehen, so werden die regelmäßigen PCR-Testungen vor den Spieltagen fortgesetzt. Auch bei postiven Tests soll ein Spiel stattfinden können.
Sollten weniger als 16 gesunde Spieler zur Verfügung stehen (14 Feldspieler und zwei Tormänner), dann kann ein betroffener Klub eine Spielverschiebung beantragen.
Aus den andauernden Diskussionen rund um den Aufstieg aus der 2. Liga hat man gelernt. Für den Fall eines virusbedingten Meisterschaftsabbruchs hat man rechtliche Klarheit geschaffen.
Um einen sportlichen Auf- und Absteiger zwischen der zweithöchsten und der höchsten Spielklasse zu ermitteln, müssen in der 2. Liga die gesamte Saison (30 Spieltage) und in der Tipico Bundesliga der Grund- und Finaldurchgang (32 Spieltage) vollständig absolviert werden.
Wenn eine der beiden Spielklassen vorzeitig beendet werden muss, gibt es keinen sportlichen Auf- und Abstieg zwischen höchster und zweithöchster Spielklasse.
Die Entscheidung über den Auf- und Abstieg zwischen der 2. Liga und den Regionalligen obliegt dem ÖFB-Präsidium.
Das ÖFB-Präsidium entscheidet über die Nennung der österreichischen UEFA-Starter. Die Klubs der Tipico Bundesliga sprechen die Empfehlung aus, die Vergabe der Startplätze im Abbruchsszenario an unterschiedliche Meisterschaftsphasen zu knüpfen:
Beendigung nach 11 bis 21 Runden: Wertung mit Stand der 11. Runde (Halbzeit des Grunddurchgangs)
Beendigung nach 22 bis 26 Runden: Wertung mit Stand der 22. Runde (Ende des Grunddurchgangs)
Beendigung nach 27 bis 31 Runden: Wertung mit Stand der 27. Runde (Halbzeit des Finaldurchgangs)
„"Sportliche Vorreiterrolle"“
Bundesliga-Vorstand Christian Ebenbauer ist zurfrieden: "Im Frühjahr haben wir fast tagesaktuell auf eine komplett neue Situation reagieren müssen und es durch eine gemeinsame Kraftanstrengung aller Beteiligten geschafft, die Saison sportlich zu Ende zu bringen. Mit unserem Präventionskonzept waren wir Vorreiter für den Sport, die Kultur und die Veranstaltungsbranche in Österreich. In den letzten Monaten haben die Klubs intensiv daran gearbeitet, bestmöglich auf die neue Saison vorbereitet zu sein und vor allem auch bei der Wiederzulassung von Fans diese Vorreiterrolle einzunehmen."