Bundespräsident Fischer: Gesprächsmarathon mit Castro

Österreichs Bundespräsident Heinz Fischer ist zu Besuch auf der Karibik-Insel Kuba. In der Hauptstadt Havanna traf er mit dem jetzigen Präsidenten Raul Castro. Fast vier Stunden dauerte das Gespräch am Abend (Ortszeit). Die Annäherung zwischen Kuba und den USA werde auch für die Europäische Union wie auch für Österreich positive Auswirkungen haben, so der Tenor des Gesprächs.
Österreichs Bundespräsident Heinz Fischer ist zu Besuch auf der Karibik-Insel Kuba. In der Hauptstadt Havanna traf er mit dem jetzigen Präsidenten Raul Castro (84). Fast vier Stunden dauerte das Gespräch am Abend (Ortszeit). Die Annäherung zwischen Kuba und den USA werde auch für die Europäische Union wie auch für Österreich positive Auswirkungen haben, so der Tenor des Gesprächs.

Fischer wird von einer hochrangigen Wirtschaftsdelegation begleitet. Aus der neuen politischen Situation ergebe sich ein Bündel an neuen Netzwerken und neue wirtschaftliche Chance, wobei die "Volumina der bilateralen Im- und Exporte noch nicht imponierend seien", wie Fischer einräumte. Ein Besuch mit Fidel Castro ist nicht vorgesehen.

Am Donnerstag reist Fischer weiter nach Kolumbien, wo er an der Universität San Geronimo in der Hauptstadt  Bogota ein Impulsreferat halten wird. Am Samstag steht die Eröffnung der österreichischen Botschaft auf dem Programm

Sein Kuba-Besuch reiht sich in die Liste an Reise Prominenter ein. So war vor ihm erst kürzlich Frankreichs Staatspräsident Hollande zu Gast in Havanna und Papst Franzikus.
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