Laut einer Studie von Peter Filzmaiers Institut für Strategieanalysen und Christina Matzka sind 77 Prozent aller Burgenländer mit der Gesundheitsversorgung im Land zufrieden bis sehr zufrieden, der Wert liege "höher als im Rest Österreichs". Nur vier Prozent sind gar nicht zufrieden.
"Die Burgenländerinnen und Burgenländer beurteilen nicht nur die aktuelle Gesundheitsversorgung positiv, sondern blicken auch wesentlich optimistischer in die Zukunft. Das spricht für ein hohes Vertrauen in das Gesundheitssystem des Landes", erklärte Filzmaier am Mittwoch auf einer Pressekonferenz in der Klinik Oberwart.
Während österreichweit lediglich 17 Prozent der Bevölkerung der Meinung sind, dass sich die Gesundheitsversorgung in den vergangenen Jahren verbessert hat, liegt dieser Wert im Burgenland bei 35 Prozent. Landeshauptmann Hans Peter Doskozil sieht sich darin in seiner Politik bestätigt: "Die Ergebnisse zeigen, dass wir mit unserem Weg richtig liegen." Gesundheit dürfe keine Frage des Wohnortes sein und auch nicht von finanziellen Möglichkeiten abhängen.
"Deshalb investieren wir Jahr für Jahr rund 200 Millionen Euro aus dem Landesbudget in den Betrieb unserer Kliniken." Gleichzeitig erneuerte Doskozil seine Kritik an den Reformplänen des Bundes. Zentralisierung sei der falsche Weg: "Wer Leistungen aus den Regionen abzieht, gefährdet die Versorgung und öffnet langfristig einer Privatisierung Tür und Tor. Wir wollen kein Gesundheitssystem nach amerikanischem Vorbild", polterte er.