Hofer sieht in FPÖ-Absturz einen Regierungs-Auftrag

Der große Wahlverlierer im Burgenland heißt FPÖ. Bundes-Chef Norbert Hofer sieht das jedoch als Auftrag, wieder mit der SPÖ zu regieren.
"Auch wenn wir Freiheitliche Stimmen verloren haben, ist das Ergebnis kein Grund in Selbstmitleid zu verfallen, sondern ein klarer Auftrag im Sinne des Burgenlandes und seiner Bevölkerung weiterzuarbeiten", sagt FPÖ-Chef Hofer. Zwar hat die FPÖ über 5 Prozent der Stimmen verloren und dürfte nur mehr einstellig sein, Hofer sieht im Ergebnis aber "auch eine Ernüchterung für Schwarz-Grün".

"Hans-Peter Doskozil ist auf jeden Fall für dieses Wahlergebnis zu gratulieren", so Hofer. "Die Regierungsarbeit war erfolgreich und ich gehe davon aus, dass viele Menschen, welche die Liste Doskozil gewählt haben sich ein Fortsetzen dieser Zusammenarbeit wünschen." Der Posten von FPÖ-Landesobmann Hans Tschürtz wackle laut Hofer nicht, er stehe klar hinter ihm.

Auch Rendi-Wagner meldet sich

Mit Sozialdemokratischen Kernthemen habe man dazugewonnen, bilanziert SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner das SPÖ-Rekordergebnis im Burgenland. "Wir gratulieren Hans Peter Doskozil" Das hervorragende Ergebnis der SPÖ Burgenland ist ein Votum für ein sozial starkes, modernes und sicheres Burgenland", so Rendi-Wagner. Kernthemen wie Mindestlohn, Gratis-Kindergarten oder die Sicherung der Pflege hätten der Erfolg gebracht.

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Rendi-Wagner ortet, dass man sich an der SPÖ Burgenland ein Beispiel nehmen könne. Hans Peter Doskozil stehe "für eine Politik, die die Sorgen der Menschen ernst nimmt und ganz konkret Probleme löst wie zum Beispiel im Pflegebereich". Das verbinde Doskozil auch mit dem Wiener Bürgermeister Michael Ludwig, dem Kärntner Landeshauptmann Peter Kaiser und "allen unseren Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern in den Städten und den Gemeinden".



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