Burgenländer fackelt mit Kirschkernkissen Zimmer ab

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SymbolfotoBild: picturedesk.com

In den frühen Morgenstunden wurde die Freiwillige Feuerwehr von Deutsch Jahrndorf, Bezirk Neusiedl am See, zu einem Brand in einem Einfamilienhaus alarmiert.

Wie die Landespolizeidirektion Burgenland in ihrem Bericht meldet, hatte der 47-jährige Bewohner des Hauses ein Kirschkernkissen in der Mikrowelle gewärmt und sich damit wieder zu Bett begeben. Da aus dem Polsterchen aber ein eigenartiger Geruch aufstieg, legte er es in das benachbarte, leere Kinderzimmer.

Kurze Zeit später stieg dem Mann jedoch Brandgeruch in die Nase. Verdutzt kontrollierte er das Kinderzimmer und entdeckte ein lichterloh brennendes Feuer.

Die wenig später mit zwei Fahrzeugen und 15 Mann eingetroffene Feuerwehr Deutsch Jahrndorf löschte den Brand rasch. Als mögliche Ursache wurde das Kirschkernkissen ausgemacht. Durch die Erhitzung könnte darin ein Schwelbrand entstanden sein.

Am betroffenen Kinderzimmer entstand laut Polizei Sachschaden in derzeit nicht bekannter Höhe, Personen kamen nicht zu Schaden. Auch andere Objekte waren durch den Brand nicht gefährdet.

Eine Vorarlbergerin hatte Anfang 2017 weniger Glück. Das aufgewärmte Körnerkissen ließ das Bettzeug in Flammen aufgehen, als es die Ehefrau aus dem Fenster warf, verfing es sich in der Fassade. Am Ende brannte das gesamte Haus ab – "Heute" berichtete.

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