Burger King will, dass du bei McDonald’s bestellst

In der Krise rückt die Fast-Food-Branche zusammen. Burger King macht auf Twitter auf die Konkurrenz aufmerksam. Dafür wird die Burger-Kette gefeiert.

Wenn Fast-Food-Riesen Werbung machen, veräppeln sie gern die Konkurrenz. Zuletzt zeigte Burger King den McDonald’s-Clown als Gruselfigur. Die Rivalität der beiden sorgt immer wieder für unterhaltsame Momente für die Kunden.

Doch in der Corona-Krise ist nicht nur Bashing angesagt. "Wir hätten auch nie gedacht, dass wir das mal sagen würden…", schreiben die britischen Marketingleute von Burger King auf Twitter – und empfehlen den Leuten den Gang zu McDonald’s, Pizza Hut & Co.

Der Whopper von Burger King sei zwar immer die beste Wahl, doch einen Big Mac bei McDonald’s zu bestellen, sei auch nicht so schlecht. Denn die Restaurants mit ihren Tausenden Angestellten seien derzeit auf Unterstützung angewiesen.

Für die Aktion bekommt Burger King viel Lob von der Twitter-Community. Fast 120.000 User likten den Tweet. Fans von McDonald’s, Kentucky Fried Chicken oder Subway melden sich und danken Burger King für den selbstlosen Beitrag. Nach der Krise dürfte das Bashing aber wie gewohnt weitergehen.

Burger King wirbt mit Schimmel-Whopper

Will das noch jemand essen? Anfang 2020 zeigte Burger King eine Werbung, bei der der Whopper-Burger nicht von Menschen, sondern vom unersättlichen Schlund der Zeit verschlungen wird. Das Ergebnis nach 34 Tagen: Eine einzigartige Schimmelpilzkultur, die nicht gerade Lust macht, hineinzubeißen. Ziel dieser weltweiten Kampagne ist es jedoch nicht, uns den Appetit zu verderben, sondern ganz im Gegenteil: Die amerikanische Fast-Food-Kette will mit dem gammeligen Whopper ihr Engagement für den Verzicht auf alle künstlichen Konservierungsstoffe aufzeigen.

Der Slogan der Schimmel-Whopper-Kampagne beschreibt die hochauflösenden Bilder verrottender Lebensmittel sogar als "Die Schönheit ohne künstliche Konservierungsstoffe". Tatsächlich will Burger King bald weltweit auf sämtliche künstliche Konservierungsstoffe verzichten, was laut Unternehmen bereits in weiten Teilen Europas und an 400 Standorten in den USA geschieht.

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