Luger warnt vor "Hetze" wegen Minigolfplatz-Deal

Um den Minigolfgplatz am Freinberg wird gestritten.
Um den Minigolfgplatz am Freinberg wird gestritten.Bild: privat

Weil sie den Grüngürtel am Freinberg schützen wollen, wollen die Mitglieder einer Bürgerinitiative nun den dortigen Minigolfplatz kaufen. Stadtchef Klaus Luger warnt vor "Hetze" gegen Politiker.

Der Minigolfplatz am Freinberg ist aktuell in aller Munde. Der Grund: Der Grundbesitzer, die katholische Privatschule Aloisianum, will ihn verkaufen.

Auf dem Grundstück sollen dann Wohnungen entstehen. SPÖ, ÖVP und FPÖ werden am Donnerstag im Gemeinderat der notwenigen Umwidmung zustimmen, die den Weg zum Verkauf freimachen.

Gegen die Pläne kämpft aber seit Monaten eine Bürgerintiative. Die Mitglieder befürchten die Zerstörung des Linzer Grüngürtels. Und nun will man zu einem sehr ungewöhnlichen Mittel greifen.

Zum Grünland-Preis

"Wir wollen das Grundstück kaufen", sagt Renate Ortner von der Bürgerinitiative "Linzer Grüngürtel schützen, jetzt!". Allerdings will man nicht den Preis für Bauland, sondern für das Grünland bezahlen. "Wir wollen ja das Grünland schützen", so Ortner.

Mit rund 100.000 Euro rechnet man für die 5.000 Quadratmeter. Das Geld will man über eine Crowdfunding-Initiative zusammen bekommen.

Mit dem Aloisianum will man schon bald eine Gespräch suchen.

Unterdessen forderte Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ) eine Versachlichung ein, vor allem, nachdem weil den Sozialen Medien "gegen verantwortliche Stadtpolitiker gehetzt wird", so Luger.

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