Am Freitag leistete Gisela Mota ihren Amtsschwur, die Bürgermeisterin der Stadt Temixco sagte dem organisierten Verbrechen den Kampf an. Nicht einmal 24 Stunden später starb sie, als mehrere Bewaffnete in ihr Zuhause eindrangen.
Mehrere Bewaffnete eröffneten am Samstag das Feuer auf die erst 33-jährige Bürgermeisterin. Polizisten töteten zwei der Tatverdächtigen und nahmen laut Zeitung "El Universal" zwei weitere Männer fest.
"Das ist eine Kampfansage des Verbrechens. Wir werden uns nicht geschlagen geben", sagte der Gouverneur des Bundesstaates Morelos und rief eine dreitägige Trauer aus. Mota ist eine von 100.000 Menschen, die in den letzten zehn Jahren dem Drogenkrieg zum Opfer gefallen sind.
Temixco liegt etwa 90 Kilometer von der Hauptstadt Mexiko-Stadt entfernt und wird besonders arg vom in Mexiko herrschenden Drogenkrieg gebeutelt. Die Mittel-links-Politikerin Mota hatte den Kampf gegen die organisierte Kriminalität zur ihrer Aufgabe erklärt.