Burgtheater-Chef Kušej will 18.000 € von Dieb

Burgtheater-Direktor Martin Kušej wurde, wie berichtet, von einem Putzmann (29) bestohlen. Dieser muss ihm jetzt 18.000 Euro ersetzen.

Nicht bloß Theaterdonner, sondern purer Ernst. Als die Staatsanwältin am Dienstag "keine Erklärung" zum Urteil abgab, riet Richterin Minou Aigner dem Angeklagten: "Jetzt müssen Sie beten."

Doch selbst, wenn der fünffach vorbestrafte Mann diesen Ratschlag beherzigt hat, gefruchtet hat er nicht: Die Staatsanwaltschaft Wien – dies erfuhr "Heute" – geht nach dem Diebstahlsprozess mit Burgtheater-Direktor Martin Kušej in der Hauptrolle in Berufung.

Wie berichtet, hatte Frau Rat Aigner menschlich und mit Augenmaß geurteilt, den geständigen Mario P. zu zehn Monaten unbedingter Haft verurteilt – mit Nachschärfung wegen seines raschen Rückfalls wären 4,5 Jahre möglich gewesen. Der Putzmann (29) hatte im Frühjahr den Schlüssel zur City-Wohnung von Kušej erhalten, dort elf teure Uhren, Kopfhörer und einen Akkuschrauber entwendet.

Da das Opfer nur gegen Einbruch, nicht aber gegen Diebstahl versichert ist, muss Mario P. ihm jetzt 18.000 Euro ersetzen. Was wohl dauern wird.

Die Bilder des Tages

CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch.
Nav-Account red Time| Akt:
Wiener WohnenGood NewsWiener WohnenDiebstahlProzessClemens Oistric

ThemaCreated with Sketch.Weiterlesen