Burschen von Felsen bei Kraftwerk gerettet

Sechs Burschen ignorierten die Warnschilder, waren am Samstag in der Abenddämmerung beim Traunfall im Wehrbereich des Kraftwerks auf einen Felsen geklettert – Lebensgefahr!
Das hätte ganz böse ausgehen können! Eine Gruppe junger Linzer, im Alter zwischen 17 und 20 Jahren, waren Samstag in der Abenddämmerung den Traunfall in Roitham (Bez. Gmunden) hinabgestiegen – Trotz der Verbotsschilder vor Ort!

Sie waren auf einen Felsen im unmittelbaren Wehrbereich des dort befindlichen Kraftwerks gekraxelt, um von dort aus ins Wasser zu gehen – in einem Bereich, in dem "absolutes Bade-, Tauch- und Aufenthaltsverbot" herrscht, so die Polizei.

Überflutungsgefahr



CommentCreated with Sketch.0 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Eine ganz gefährliche Entscheidung, denn auf einer Seite des Felsens geht es 12 Meter in die Tiefe. Dazu kommt, dass sich auf der Traunflussseite ein Überlauf befindet. Steigt der Wasserpegel, wird der Felsen vom Traunfluss geflutet – Lebensgefahr!

57 Helfer im Einsatz



Im Fall der Jugendlichen – die irgendwann weder vor noch zurück konnten und in Panik den Notruf wählten – ging alles noch einmal glimpflich aus. Der Betriebsleiter des Kraftwerks konnte ein Steigen des Wasserpegels noch verhindern.

Rund 57 Einsatzkräfte der Polizei, Rettung und Feuerwehr kamen den Jugendlichen zu Hilfe. Mit Schlauchboot wurden die Burschen von der Wasserrettung schließlich ans Ufer gebracht. Verletzt wurde zum Glück niemand.





(cru)

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