Niederlage für Abou-Chaker

Rapper Bushido gewinnt Millionen-Streit vor Gericht

Der Rapper hat einen juristischen Sieg gegen den Sohn seines Ex-Managers errungen. Ahmed Abou-Chaker scheiterte mit seiner Millionen-Klage.
Heute Entertainment
03.10.2026, 11:38
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Bushido kann einen bedeutenden Erfolg verbuchen. Der 25-jährige Ahmed Abou-Chaker, Sohn des berüchtigten Arafat Abou-Chaker, ist mit seiner Millionen-Klage gegen den Rapper vor dem Landgericht Potsdam gescheitert.

In dem Rechtsstreit ging es um das Villen-Anwesen am Zehlendorfer Damm in Kleinmachnow. Auf dem Grundstück lasten rund 2,13 Millionen Euro: 1,2 Millionen Euro Grundschulden plus etwa 930.000 Euro Zinsen. Ahmed hatte das Anwesen 2022 bei einer Zwangsversteigerung für 7,4 Millionen Euro erworben.

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Wie "Raptastisch" unter Berufung auf die "BILD" berichtet, wollte Ahmed die Grundschulden mit einer Zahlung von rund 365.000 Euro ablösen.

Das Gericht wies dies ab: Die Kündigung der Grundschulden sei nicht ordnungsgemäß erfolgt, die angebotene Summe reiche nicht aus und eine Teilablösung sei rechtlich nicht vorgesehen.

592 Euro Zinsen - täglich

Das Gericht bestätigte auch, dass der vereinbarte Zinssatz von 18 Prozent jährlich rechtlich wirksam ist. Damit laufen weiterhin rund 592 Euro Zinsen pro Tag auf. Das Villen-Grundstück ist zudem seit November 2025 behördlich beschlagnahmt.

Ahmed Abou-Chaker muss nun die Verfahrenskosten tragen. Das Urteil ist allerdings noch nicht rechtskräftig. Bushido hatte zudem eine Gegenklage eingereicht und fordert seinerseits über 766.000 Euro an Zinsen.

red,03.10.2026, 11:38