Eine Kontrolle eines Linienbusses in Rosenbach im Bezirk Villach-Land hatte am Donnerstagnachmittag weitreichende Folgen. Polizisten nahmen gegen 15.10 Uhr einen Bus eines kosovarischen Reiseunternehmens genauer unter die Lupe.
Dabei erhärtete sich der Verdacht, dass die beiden kosovarischen Buslenker im Alter von 38 und 40 Jahren regelmäßig Fahrgäste im grenzüberschreitenden Linienverkehr befördert hatten, obwohl die dafür notwendige Konzessionsurkunde fehlte.
Doch damit nicht genug: Laut Polizei besteht auch der Verdacht, dass die Lenker Geld für die Fahrten kassierten, ohne den Fahrgästen Tickets auszustellen.
Bei der Kontrolle stellten die Beamten zudem massive Überschreitungen der vorgeschriebenen Lenk- und Ruhezeiten bei beiden Männern fest.
Für den 38-Jährigen endete die Kontrolle schließlich mit einer Festnahme. Die Polizei stellte fest, dass er sich illegal in Österreich aufhielt. Auf Anordnung des Bundesamtes für Fremdenwesen und Asyl wurde er in das Polizeianhaltezentrum Villach gebracht.
Gegen beide Männer wurde außerdem ein Einreiseverbot für Österreich ausgesprochen. Zur Sicherung des weiteren Behördenverfahrens mussten die Verdächtigen eine vorläufige Sicherheit von mehreren Tausend Euro hinterlegen.