BVB-Klartext nach 1:2-Pleite: "Darf nicht passieren"

Manuel Akanji
Manuel AkanjiImago Images
Borussia Dortmund hat am Samstag einen Rückschlag hinnehmen müssen, verlor in der zweiten Bundesliga-Runde in Freiburg mit 1:2. 

Vincenzo Grifo mit einem Traum-Freistoß (6.) und Roland Sallai (53.) hatten die Breisgauer auf die Siegerstraße gebracht, Yannik Keitel mit einem Eigentor den Dortmunder Treffer erzielt (59.). 

Obwohl der BVB 76 Prozent Ballbesitz hatte, 18 Torschüsse und zehn Eckbälle verzeichnete, blieben Großchancen zum späten Ausgleichstreffer aus. Star-Stürmer Erling Haaland und sein neuer Offensiv-Partner Donyell Malen waren in der Freiburger Abwehr rund um ÖFB-Legionär Philipp Lienhart abgemeldet gewesen. 

"Darf uns nicht passieren"

Deswegen wurde Dortmund-Abwehrspieler Manuel Akanji nach dem Spiel deutlich. "Das erste Tor war zwar ein super Freistoß, aber den hätten wir verhindern können. Das zweite Gegentor ist ein Konter nach Ballverlust. Das darf uns nicht passieren, wir dürfen die Gegner nicht zum Toreschießen einladen. Vor allem, wenn wir das ganze Speil kontrollieren", nahm der 26-Jährige die schwarz-gelben Kicker in die Pflicht. 

Klar ist jedenfalls: Der BVB kassierte in den ersten beiden Liga-Spielen vier Gegentreffer, die Euphorie nach dem 5:2-Erfolg gegen Oliver Glasners Frankfurter am ersten Spieltag ist nach der Pleite in Freiburg verflogen. "Es kann ja einmal sein, dass jemand besser ist, als wir. Aber so dürfen wir die Spiele nicht verlieren. Wenn wir Ansprüche haben, um die Champions-League-Plätze mitzuspielen, darf uns das nicht passieren", so der Schweizer weiter. 

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