Die Details

BVB-Star verlängert – pikante Klausel enthüllt

Der Vertragspoker zwischen Nico Schlotterbeck und Dortmund ist zu Ende, der Innenverteidiger verlängerte, hat aber eine überraschende Klausel.
Sport Heute
11.04.2026, 09:03
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Schlotterbeck bleibt in Dortmund. Der 26-jährige Innenverteidiger hat am Freitag seinen eigentlich bis 2027 laufenden Vertrag bei den Schwarz-Gelben langfristig verlängert. Das neue Arbeitspapier läuft nun bis 2031. "Er hat einen großen Wert für uns, als Spieler und als Persönlichkeit", lobte Carsten Cramer, Sprecher der BVB-Geschäftsführung, ergänzte: "Und Nico weiß umgekehrt genauso, was er an unserem Klub hat. Er wird sehr geschätzt und spürt, dass wir hier gerade etwas aufbauen."

"Unser Ziel – Klarheit bis Mitte April – haben wir erreicht. Das war mir wichtig", erklärte Sport-Geschäftsführer Lars Ricken derweil. Schlotterbeck hat es in der laufenden Saison auf 22 Bundesligaspiele gebracht, dabei vier Tore erzielt, er ist Um und Auf in der schwarz-gelben Defensive.

Pikante Klausel schon im Sommer

Mittlerweile sickerten aber weitere Details über den neuen Schlotterbeck-Vertrag durch. Und die haben es in sich. Denn der 26-Jährige kassiert stolze zehn Millionen Euro – laut "Bild" sogar bis zu 14 Millionen Euro – pro Jahr, hat sich darüber hinaus aber auch eine Ausstiegsklausel in seinen neuen Kontrakt hineinverhandelt. Diese Klausel soll für eine Handvoll ausgewählter Vereine gelten und dem Innenverteidiger einen Abgang ermöglichen. Für die festgeschriebene Summe von 50 bis 60 Millionen Euro.

Hat das Wiener Derby an Glanz verloren?

Wer diese Vereine sind? Das ist nicht bekannt, man kann aber wohl davon ausgehen, dass der Liga-Rivale Bayern München dazugehört. Die Bayern seien ein "Traumklub" des 26-Jährigen, genauso wie Real Madrid, heißt es in dem Bericht. Beide Vereine dürften sich also jedenfalls auf der Liste finden, auch wenn das Interesse von beiden Klubs zuletzt abkühlte. Die "Bild" nennt außerdem Liverpool, Barcelona, Manchester City oder Paris St.-Germain.

Besonders kurios ist allerdings, dass die Schlotterbeck-Ausstiegsklausel bereits im Sommer, rund um die Fußball-WM in den USA, greift. Trotz der langen Laufzeit bis 2031 könnte der Innenverteidiger also bereits in wenigen Monaten den Abflug aus dem Ruhrpott machen, sollte sich Schlotterbeck etwa groß ins Rampenlicht spielen – wenngleich das ein eher theoretisches Szenario ist. Als "unwahrscheinlich" bezeichnete die "Bild" auch, dass Bayern die Schlotterbeck-Klausel in den nächsten zwei Jahren ziehen könnte. Der Klub verlängerte jüngst mit Dayot Upamecano.

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