Nach 2:3-Pleite

"Bei allem Respekt..." – Janko-Klartext zu Salzburg

Ganz große Katerstimmung bei Red Bull Salzburg. Die Bullen kassierten am Freitagabend eine 2:3-Pleite gegen den LASK – ein Sinnbild der Saison.
Sport Heute
10.04.2026, 22:09
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Von den Zeiten, als die Bullen Serienmeister in Österreich wurden, sind wir weit entfernt. Auch das zeigte sich am Freitag im Auftaktspiel der 26. Bundesliga-Runde. Da setzte es für die von Daniel Beichler trainierten Mozartstädter eine späte 2:3-Heimniederlage gegen den LASK. Nachdem Xavier Mbuyamba erst in der fünften Minute der Nachspielzeit den Siegtreffer erzielt hatte, Frans Krätzig den Ball zuvor nicht klärte, sich überrumpeln ließ.

Maurits Kjärgaard hatte erst vier Minuten zuvor auf 2:2 gestellt und die Bullen zumindest auf einen Punktegewinn hoffen lassen. Modou Cisse (8.) und Sasa Kalajdzic (61.) hatten den LASK zuvor bereits zweimal in Führung gebracht, Karim Konate zwischenzeitlich ausgeglichen (28.). Während die Oberösterreicher mit einem Spiel mehr bis auf einen Zähler an Tabellenführer Sturm Graz heranrückten, haben die Bullen bei ebenso einem Spiel mehr auf dem Konto schon vier Punkte Rückstand.

Hat das Wiener Derby an Glanz verloren?

Die Köpfe hingen bei den Spielern jedenfalls. "Es tut unfassbar weh. Es beschreibt einfach alles, was wir in dieser Saison erlebt haben. Aber es hilft nichts, wir müssen einfach weitermachen", stellte sich Krätzig bei "Sky", stellte auch mit Blick auf den entscheidenden Treffer klar: "Das darf mir nicht passieren, das nehme ich auf meine Kappe." Am Ende war es aber auch eine große Portion Ratlosigkeit beim Deutschen.

Deutliche Janko-Kritik

Doch die Baustellen in Salzburg sind vielschichtiger, wie der "Sky"-Experte Marc Janko nach dem Spiel analysierte. "Was den Verein seit einiger Zeit beschäftigt, ist, dass es viel Rotation gegeben hat in der Führungsebene. Wir haben mit Marcus Mann den dritten Sportdirektor innerhalb kürzester Zeit. Da muss Stabilität, ein klarer Plan hinein", meinte Janko.

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Und prangerte danach auch die Transferpolitik der letzten Monate an. "Ich möchte da keinen herausstellen, aber man holt Karim Onisiwo als Ersatz für Karim Konate. Bei allem Respekt: Der hat seit 2022/23 in 71 Spielen vier Tore geschossen. Onisiwo ist einer, der macht, der tut, aber er ist keiner, an dem die Offensive sich aufrichten kann. Von einem Stürmer werden Tore verlangt", wurde der ehemalige Knipser deutlich.

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"Es ist ein bisschen bezeichnend für die Entscheidungen, die getroffen worden sind. Das geht besser", stellte Janko klar. Der Kader ist jedenfalls eine große Baustelle.

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