"Cadence of Hyrule" Season Pass (Pack 1) im Test

Der Titel wird noch länger. Ein Download fügt "Cadence of Hyrule – Crypt of the NecroDancer Featuring The Legend of Zelda" einen Season Pass hinzu. 
  • Rene Findenig
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Rene Findenig

Es könnte sich beim 2019 erschienenen "Cadence of Hyrule – Crypt of the NecroDancer Featuring The Legend of Zelda" für die Nintendo Switch um einen der längsten Titel der Videospiel-Welt handeln – mit dem Season Pass wird nun auch der Inhalt des Games länger. Wer wollte, konnte in den Modi und der Kampagne des Hauptspiels zwar Hunderte Stunden verbringen, die Story allerdings hatte man nach gut zehn Stunden schon durchgezockt.

Der Season Pass, der in drei Teilen erscheint, von denen es einen bereits gibt, ändert daran allerdings nur bedingt was. Er nimmt sich vielmehr noch stärker dem Aspekt des Hauptspiels an, neue Charaktere mit Spielauflagen zu verbinden. Das kannte man bereits aus dem Hauptspiel, wo man dann nur mit bestimmten Waffen kämpfen oder nur gewisse Items einsammeln durfte. Sechs neue solcher Figuren werden nun mit dem Season Pass vorgestellt.

Für Anfänger und Hardcore-Gamer

Der erste Pack des Pakets bringt uns als neue Figuren Impa, Schatten-Link und Schatten-Zelda, Frederick und Aria sowie einen Deku-Kobold, Letzteren allerdings nur in einem neuen Modus des Spiels. Besonders interessant für die Spielergruppen sind dabei Impa und Aria. Impa, die "The Legend of Zelda"-Veteranin, macht das Spiel so leicht, dass man kaum noch Schwierigkeiten haben dürfte. Mit ihrem Speer kann sie Feinde schon aus der Entfernung besiegen und zudem weicht sie bei gefüllter Fähigkeitenleiste Angriffen automatisch aus.

Das genaue Gegenteil bringt Cadences Großmutter Aria ins Spiel: Ein Treffer oder sogar nur ein verpasster Bewegungsbefehl führt zum Bildschirmtod. Daran sollten sich sogar viele absolute Hardcore-Gamer die Zähne ausbeißen. Wenig Neues bis auf ihren Look bieten dagegen die Schatten-Figuren. Und Frederick zeigt sich als eher leicht zu spielende Figur: Er kann mit seiner Stimme Gegner zürückschlagen und alle Feinde in der Nähe verwirren. Beim eigentlich finalen Treffer werden ihm alle Rubine abgezogen, dafür darf er spielerisch bis zum nächsten Treffer noch weitermachen.

Zwei neue Modi enthüllt

Seltsam bei den Charakteren: Das Spiel erklärt dem Zocker vorab nicht, welche Spezialfähigkeiten oder Limitierungen die einzelnen Figuren haben, sie müssen selbst ausprobiert werden. Neu im ersten DLC-Pack ist auch der "Alle-Charaktere-Modus". Hier hat man die Aufgabe, ein Dungeon mit 21 Ebenen mit allen acht Charakteren (hier auch mit dem Deku, der sich eingraben kann) nacheinander zu durchlaufen. Ebenfalls neu ist der "Mysterien-Modus". In ihm geht es wieder extrem schwierig zu, denn weder Feinde, noch Gegenstände werden gezeigt, sondern sind hinter Fragezeichen versteckt.

Pack 2 und 3 sollen im August und September erscheinen. Sie sollen gänzlich andere Inhalte haben. Während das zweite Pack 39 neue Musikstücke ins Game einfügt, dürfte der dritte Pack der interessanteste werden. Dann nämlich soll auch eine neue Story erscheinen, in der das Horror Kid aus "he Legend of Zelda: Majora’s Mask" im Mittelpunkt stehen wird. Dabei soll man, so die Andeutungen, verschiedene magische Masken nutzen können. Preislich liegen die Packs 1 und 2 bei je 5,99 Euro, Pack 3 bei 9,99 Euro und der Season Pass bei 14,99 Euro.

Hauptspiel ein Muss, DLC nicht

Auch wenn die DLC-Packs und der Season Pass recht günstig ausfallen, zumindest nach dem Test von Pack 1 sind sie kein Muss. Weil das erste Paket nur optisch und bei den Modi auch spielerisch, aber nicht bei Kampagne oder anderen Inhalten etwas ändert, ist der Mehrwert überschaubar. Ändern könnte sich das erst mit dem Erscheinen des dritten DLC-Pakets, sollte es dann tatsächlich eine aufregende neue Kampagne für das Rhythmus-Adventure geben. 

Pflicht ist aber weiterhin das Hauptspiel. Für Zelda-Fans sowieso, aber auch für alle Adventure-Liebhaber ist "Cadence of Hyrule - Crypt of the NecroDancer Featuring The Legend of Zelda" ein Muss-Titel auf der Nintendo Switch. Kaum hat eine Musik in einem Game so dermaßen gepackt, wie es bei "Cadence of Hyrule" der Fall ist. Das lässt sich auch zu zweit erleben, denn im Koop können sich zwei Spieler gemeinsam dem Melodie-Abenteuer stellen.

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