Afrikas Fußball in Krise

CAF-Chef tritt nach Endspiel-Skandal zurück

Afrikas Fußball steckt in der Krise: Generalsekretär Mosengo Omba tritt zurück – nach Korruptionsvorwürfen und Skandalen rund um den Afrika-Cup.
Sport Heute
30.03.2026, 22:26
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Der Skandal um das Endspiel des Afrika-Cups fordert sein erstes Opfer! Veron Mosengo Omba, Generalsekretär der Afrikanischen Fußballkonföderation (CAF), hat am Sonntag überraschend seinen Rücktritt erklärt. Der Abgang kommt allerdings nicht aus heiterem Himmel – die Lage nach der Aberkennung des Titels für Senegal ist angespannt.

Korruption, Machtmissbrach, Skandale

Schon länger hatte es massive Kritik und Forderungen nach seiner Absetzung gegeben. Vor allem die Nachwehen rund um das umstrittene Afrika-Cup-Finale sorgten zuletzt für großen Wirbel im Verband.

Die Lage ist angespannt: Nach der Aberkennung des Titels für Senegal brodelt es hinter den Kulissen. Dazu kommen Forderungen nach Untersuchungen wegen mutmaßlicher Korruption innerhalb der CAF. Auch Mosengo Ombas Verbleib im Amt trotz Überschreitens der Altersgrenze von 63 Jahren hatte für Unmut gesorgt. In einem Statement versucht der 66-Jährige, seinen Rücktritt als freiwillige Entscheidung darzustellen. Doch klar ist: Der Druck war zuletzt enorm.

"Nach mehr als 30 Jahren internationaler beruflicher Laufbahn, die der Förderung eines Fußballs gewidmet war, der Menschen verbindet, bildet und Hoffnung schafft, habe ich beschlossen, mein Amt als Generalsekretär der CAF niederzulegen und mich persönlichen Projekten zu widmen", so der scheidende Geschäftsführer.

Sein Nachfolger steht bereits fest: Wettbewerbs-Direktor Samson Adamu übernimmt den Posten. Ganz aus dem Fußball zurückziehen dürfte sich Mosengo Omba aber nicht. Im Gegenteil: Es wird erwartet, dass er bei den kommenden Wahlen für das Präsidentenamt des Fußballverbands der Demokratischen Republik Kongo kandidiert.

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