"Müssen Ruhe bewahren"

Ex-Rapidler und Österreicher ein Spiel von WM entfernt

Der Kosovo träumt von der ersten WM-Teilnahme, die letzte Hürde heißt Türkei. Mittendrin: Robert Ibertsberger und Atdhe Nuhiu.
Sport Heute
30.03.2026, 16:41
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Showdown in der europäischen WM-Quali! Am Dienstag werden die letzten vier Tickets für die Endrunde 2026 ausgespielt. Die Play-off-Final-Duelle lauten Bosnien-Herzegowina gegen Italien, Schweden gegen Polen, Tschechien gegen Dänemark sowie Kosovo gegen die Türkei.

Aus rot-weiß-roter Sicht ist vor allem das Abschneiden des Kosovo spannend. Nicht nur, weil die Mannschaft im Herbst ein Nations-League-Gegner der ÖFB-Elf ist – sondern weil im Betreuerteam viel Österreich-Bezug steckt.

Trainiert wird die Mannschaft von Ex-Teamchef Franco Foda, der 13 von 20 Partien gewonnen hat. Seine "Co"-Betreuer: Robert Ibertsberger, früher bei Ried, St. Pölten und der Austria am Werk – und Atdhe Nuhiu. Der Ex-Stürmer ist kosovarisch-österreichischer Doppelstaatsbürger, arbeitet zudem auch in Altach als Assistent-Coach.

Für den Kosovo wäre es die erste WM-Teilnahme. Die Regierung versprach im Erfolgsfall eine Prämie von einer Million Euro. "Ich verstehe die Euphorie, aber wir müssen Ruhe bewahren. Die Türkei ist ein starker Gegner. Wir werden uns nicht verstecken, großen Glauben an uns haben", sagt Foda.

Sollte die Sensation gelingen, landet der Kosovo bei der WM in Gruppe D, trifft auf Gastgeber USA, Australien und Paraguay.

Steigen die Türken auf, darf sich mit Mert Müldür ebenfalls ein Ex-Rapidler freuen. Der Rechtsverteidiger ist in Wien geboren, hält bereits bei 42 Länderspieleinsätzen.

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