Österreich trifft bei der ersten WM-Teilnahme nach 28 Jahren ausgerechnet auf den amtierenden Weltmeister Argentinien. Am 22. Juni steigt der große Kracher. Doch genau hier gibt es ein großes Fragezeichen, nämlich hinter dem Namen von Superstar Lionel Messi. Sein Antritt bei der Endrunde ist ungewiss, sein Trainer dämpft die Erwartungen.
Denn der 38-jährige Superstar hat noch immer nicht entschieden, ob er beim Turnier überhaupt auflaufen wird – eine Tatsache, die Argentinien-Trainer Lionel Scaloni in der Länderspiel-Pause bestätigte. "Das ist eher eine Frage für ihn selbst", stellt Scaloni klar. Gleichzeitig betont er: "Ich werde alles tun, um sicherzustellen, dass er dabei ist. Für den Fußball muss er einfach dort sein."
Am Ende liege die Entscheidung aber einzig bei Messi selbst. "Es ist nicht meine Entscheidung. Es hängt von ihm ab, von seiner mentalen und körperlichen Verfassung." Der Weltmeister-Trainer weiß: Der Ausnahmekönner hat sich dieses Recht verdient. "Wir sind nicht in Eile. Was auch immer er entscheidet, es wird das Beste für das Team und für ihn sein."
Zuletzt stand Messi noch für Argentinien auf dem Platz. Beim 2:1-Testspielsieg gegen Mauretanien kam der Inter-Miami-Star zu seinem 197. Länderspieleinsatz, die Treffer erzielten Enzo Fernandez und Nico Paz.
Bei der WM in den USA, Kanada und Mexiko startet Argentinien am 16. Juni gegen Algerien ins Turnier. Danach wartet Österreich, ehe es gegen Jordanien geht. Ob Messi dann tatsächlich am Platz steht – oder das ÖFB-Team ohne den Superstar auskommt – bleibt weiter völlig offen.