Cafe Rosa-Pleite: Wulz jetzt Unternehmensberaterin

Am Freitag wurde endgültig beschlossen, dass der Betrieb des Café Rosa keine Auswirkungen für die Verantwortlichen haben wird. Die damals zuständige Wirtschaftsreferentin Janine Wulz, die heute als Mitglied der Grünen im Finanzausschuss von Wieden sitzt und in einer Unternehmensberatung jobbt, hat damit keine Konsequenzen zu befürchten.
Am Freitag wurde endgültig beschlossen, dass der keine Auswirkungen für die Verantwortlichen haben wird. Die damals zuständige Wirtschaftsreferentin Janine Wulz, die heute als Mitglied der Grünen im Finanzausschuss von Wieden sitzt und in einer Unternehmensberatung jobbt, hat damit keine Konsequenzen zu befürchten. 

Der Fall war 2012 ins Rollen gekommen, damals brachten Vertreter des Rings der freiheitlichen Jugend (RFJ) Anzeige gegen die damals zuständige Wirtschaftsreferentin und spätere ÖH-Vorsitzende Janine Wulz und die Vorsitzende des Studibeisl-Vereins, Stefanie B. Anzeige ein. 

Das gänzlich aus den Mitteln der Österreichischen Hochschülerschaft (ÖH) finanzierte "antikapitalistische" Kaffeehaus fuhr einen Verlust von einer halben Million Euro ein. Der RFJ vermutete Veruntreuung und satzungswidrige Anzeige.

2011 war das Lokal eröffnet worden, nach wenigen Monaten mit schwachen Umsätzen - unter anderem konnte ein geplantes Mittagsmenü aufgrund fehlender Genehmigungen nicht angeboten werden - mussten allerdings schon wieder 45.000 Euro aus ÖH-Mitteln nachgeschossen werden. 

Unpassender beruflicher Werdegang von Wulz

Für Kopfschütteln sorgt allerdings der momentane Job von Janine Wulz, die als eine der beiden Hauptschuldigen galt. Sie sitzt nicht nur als Ersatzmitglied der Grünen im Finanzausschuss (!) von Wieden, sondern arbeitet auch in einer Unternehmensberatung im Bereich "Research und Consulting". 
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