Cameron will britischen Militäreinsatz gegen IS

England und Frankreich wollen die Flüchtlingskrise an der Wurzel packen und überlegen angeblich einen Militäreinsatz in Syrien. Englands Premier David Cameron will sich dafür laut Medienberichten bald ein Okay des Parlaments holen.
England und Frankreich wollen die Flüchtlingskrise an der Wurzel packen und überlegen angeblich einen Militäreinsatz in Syrien. Englands Premier will sich dafür laut Medienberichten bald ein Okay des Parlaments holen.

Die Luftangriffe auf den, die Cameron Anfang Oktober von seinem Parlament durchwinken lassen will, wurden vor zwei Jahren schon einmal abgelehnt. Diesmal erwartet er eine Zustimmung.

Die Wurzel des Flüchtlingsproblems seien der IS und das syrische Regime unter Präsident Baschar-al Assad. Das sagte der britische Finanzminister George Osborne zu Reuters am Rande eines Finanzministertreffens der G-20-Staaten in der Türkei am Samstag.

Deshalb überlegen Frankreich und Großbritannien angeblich eine Beteiligung am amerikanischen Militäreinsatz in Syrien. Der französische Präsident will sich am Montag zu den Gerüchten einer französischen Beteiligung äußern.

Gegen Schlepperbanden

Er will auch auf anderer Front die Flüchtlingskrise entschärfen: Eine Militär- und Geheimdienstoffensive gegen Schlepperbanden ist geplant. England sei bereit, 15.000 Flüchtlinge aus Lagern, die sich in der Nähe Syriens befinden, aufzunehmen. Über die Lage der Flüchtlinge am anderen Ende des Eurotunnels im französischen Calais, die täglich ihr Leben riskieren um nach England zu kommen, spricht er nicht.
 
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