car2go-Miet-Autos für ein paar Minuten

Bild: D. Auer
Neuerdings stehen Hunderte "Smart"-Kleinstwagen mit der Aufschrift "car2go" in der Stadt herum. Was das soll? Die Mini-Flitzer sind Bestandteil eines neuen Mietauto-Konzepts.
Neuerdings stehen Hunderte "Smart"-Kleinstwagen mit der Aufschrift "car2go" in der Stadt herum. Was das soll? Die Mini-Flitzer sind Bestandteil eines neuen Mietauto-Konzepts.

Der Clou: Man muss das Mietauto nach der Benutzung nicht zurückbringen, sondern kann es einfach irgendwo in der Stadt stehen lassen. Via Internet findet es dann der nächste Mieter. Abgerechnet wird nach Minuten, eine kostet 29 Cent.

Sabine Eder (37) war die erste Wienerin, die sich bei "car2go" anmeldete: "Ich brauch’ eigentlich kein Auto, außer manchmal zum Einkaufen", erklärt sie ihre Beweggründe. Die Plastikkarte, mit der man das Auto öffnet, indem man es zu einem Lesegerät hinter der Windschutzscheibe hält, hat sie immer dabei.

Genau wie Jen Gorke (26). Die Angestellte fährt jeden Tag mit einem "car2go" zur Arbeit in die City: "Da brauch’ ich mir keine Gedanken über Parkzettel zu machen." Denn: Die Mietautos darf man ohne Aufpreis in jeder Kurzparkzone abstellen. Das schätzt auch Benjamin Wanninger (26). Längere Fahrten macht der Student trotzdem mit dem eigenen Pkw, denn: "Ab 20 Kilometern kostet jeder weitere einen Aufpreis. Damit die Autos in der Stadt bleiben."

Vorteile:


500 Autos in Wien: An fast jeder Ecke ist jederzeit ein "car2go" verfügbar
Alles inklusive: Eine Minute kostet 29 Cent, samt Parkgebühr und Tanken
Jedes Auto ist Vollkasko versichert, Selbstbehalt bei Unfall: 500 Euro
Wer tankt, muss nicht zahlen, bekommt aber bis zu 20 Freiminuten


Nachteile:


Aufpreis für Strecken über 20 Kilometer – damit die Flotte in Wien bleibt
Nicht ganz Wien ist Abstellzone: Außenbezirke sind teils ausgenommen
Die Autos sind nur Zweisitzer, Hunde dürfen nicht mitgenommen werden
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