Casino-Belegschaft: "Hat mit uns nichts zu tun"

Firmenlogo der Casinos Austria AG (Symbolbild)
Firmenlogo der Casinos Austria AG (Symbolbild)Bild: picturedesk.com
In einem offenen Brief wendet sich die Belegschaft der Casinos Austria AG an die Öffentlichkeit. Sie will betonen, dass die Mitarbeiter nichts mit dem Skandal zu tun haben.
Ein Hilferuf ist es, den der Zentralbetriebsrat der Casinos Austria AG im Namen der 3.400 Mitarbeiter des Unternehmens an die Öffentlichkeit richtet. Denn sie fürchtet um ihren Ruf.

"Massiver Schaden"



Dem Unternehmen würde durch die Vorkommnisse völlig zu Unrecht massiver Schaden zugefügt werden, findet die Belegschaft. Auch zu Unrecht würde es mit dem Verdacht auf Korruption und auf Erkaufen politischen Wohlwollens in Verbindung gebracht.

CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch. Vonseiten des Zentralbetriebsrats will man mit dem offenen Brief darauf hinweisen, dass die Vorgänge, die nun Justiz, Medien und die öffentliche Diskussion beschäftigen, ausschließlich außerhalb des Unternehmens stattgefunden hätten. "Casinos Austria und seine Mitarbeiter haben sich nichts zu Schulden kommen lassen."

Auf dem Rücken der Mitarbeiter



Sollte es tatsächlich Absprachen zwischen der FPÖ und Novomatic gegeben haben, seien diese auf dem Rücken und zu Lasten des Unternehmens passiert, heißt es in dem Brief weiter. Die Belegschaft der Casinos Austria AG richtet darin auch einige Appelle an Politik, Justiz, die Medien und ihren eigenen Aufsichtsrat.

Letzterer solle sowohl seine Verantwortung für das Unternehmen als auch individuelle Verantwortung übernehmen und das Unternehmen wieder in ruhigere Fahrwasser führen. An die Politik appelliert die Belegschaft, aus der Sache kein politisches Kleingeld zu schlagen.

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