Mit "Sólo quiero más" schaffte Lion Ceccah am Dienstagabend für Litauen den Einzug ins große ESC-Finale. Besonderheit des Songs: Der Beitrag kombiniert litauische, englische, spanische und sogar eine deutsche Textzeile.
Für ORF-Kommentator Andi Knoll war der Einzug klar. Für ihn gehört Litauen zu den auffälligeren Beiträgen des Abends. Doch ESC-Drittplatzierter 2018 Cesár Sampson ist ganz anderer Meinung.
Er zeigt sich deutlich kritischer. "Nicht gut. Bisschen nervig," meinte er in der ORF-Sendung "Mr. Song Contest presents" Minuten vor dem ersten Halbfinale. Und legte noch einen drauf: "Man hat den Sprachenmix nicht gemerkt, weil ich überhaupt nicht zugehört habe."
Auch Sängerin Zoë Straub, die 2016 für Österreich beim ESC antrat, meldete sich zu Wort: "Ich finde auch, dass es stimmlich nicht gequält klingt."
Knoll bleibt bei seiner positiven Meinung - auch nach Litauens Auftritt beim Halbfinale fasste er zusammen: "Sowas gibt nur beim Song Contest".