1:2! Rapid scheitert in Gent, muss in die Europa League

Dejan Ljubicic
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Bitterer Europacup-Abend für Rapid! In Belgien mussten sich die Grün-Weißen mit 1:2 geschlagen geben, nun geht es "nur" in der Europa League weiter.

Bitterer Europacup-Abend für Rapid! In Belgien mussten sich die Grün-Weißen mit 1:2 geschlagen geben, nun geht es "nur" in der Europa League weiter.

Aus der Traum von der Champions League! Für Rapid wäre gegen die verunsicherten Belgier mehr drin gewesen - vor allem in der Anfangsphase. Doch die Hütteldorfer erwischten einen schwachen Tag, machten den Gegner stark. Somit kam mit einem vermeidbaren 1:2 das Aus in der Königsliga. Der Treffer von Yusuf Demir in der Nachspielzeit kam zu spät für die Hütteldorfer - es geht in der Europa-League-Gruppenphase weiter.

Rapid macht Gegner stark

Die Hütteldorfer starteten zunächst spritzig in die Partie, hatten auch durch Maximilian Ullmann und Thomas Murg zwei Abschlussmöglichkeiten. Eigentlich sah es so aus, als hätte man die Belgier unter Kontrolle, doch dann zog sich Rapid immer weiter zurück. Grün-Weiß gab die Spielkontrolle mehr und mehr an Gent ab, die immer gefährlicher mit hohen Bällen auf die großen Stürmer agierten. Damit wurde auch der belgische Vizemeister gefährlicher, die erste große Chance schlug gleich hinter Richard Strebinger ein.

Die Rapid-Defensive vergaß auf den Deutschen Niklas Dorsch (36.), der völlig frei per Kopf zur 1:0-Führung versenkte. Gent hatte in der Nachspielzeit die riesige Chance auf das 2:0, doch Strebinger rettete gegen Roman Yaremchuk in höchster Not.

Nach der Pause kam Rapid gut aus der Kabine, Ercan Kara verfehlte zwei Mal den Ausgleich nur hauchdünn. Doch dann leistete sich Leo Greiml ein Elfmeterfoul an Giorgi Chakvetadze obwohl auch schon Tormann Strebinger gegen den Flügelstürmer herauskam - Yaremchuk hatte bei seinem Penalty großes Glück, von der Ferse des Rapid-Goalies sprang die Kugel zum 2:0 hinein (59.).

Demir-Treffer kommt viel zu spät

Von den Hütteldorfern kam nur noch sehr wenig, Gent schaukelte den Sieg über die Zeit. Einziger Licktblick: Yusuf Demir jubelt über sein erstes Europacup-Tor, das aber in der 93. Minute zu spät kam. Elfer-Sünder Greiml hatte in der 95. Minute noch die Verlängerung auf dem Kopf, verfehlte aber knapp.

Für Rapid wäre mehr drin gewesen, jetzt heißt die Realität Europa League. Die fünf Millionen aus dem Play-off hätte man in der Kassa der Hütteldorfer aber dringend gebraucht.

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