Chemie-Nobelpreis geht an Batterie-Forscher

Der Chemie-Nobelpreis 2019 geht an John B. Goodenough, M. Stanley Whittingham und Akira Yoshino für die Entwicklung von Lithium-Ionen-Batterien.
Die Auszeichnung ist heuer mit rund 830.000 Euro dotiert. "Durch ihre Arbeit haben sie die Voraussetzungen für eine drahtlose und von fossilen Brennstoffen freie Gesellschaft geschaffen und damit den größten Nutzen für die Menschheit gebracht", lautete das Urteil des Nobelpreis-Komitees.

Die drei Forscher haben starke, wiederaufladbare Batterien entwickelt, die in zahlreichen Produkten wie Mobiltelefonen, Laptops und Elektrofahrzeugen eingesetzt werden. Sie können große Mengen an Solar- und Windenergie speichern und machen so eine Welt frei von fossilen Kraftstoffen möglich.



CommentCreated with Sketch.2 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. M. Stanley Whittingham entwickelte die ersten funktionsfähigen Batterien dieses Typs. Der Kollege John B. Goodenough, 1922 in der deutschen Stadt Jena geboren und heute mit 97 Jahren der älteste Nobelpreisträger überhaupt, verdoppelte das Potenzial der Batterien. Akira Yoshino reduzierte später ihren Lithiumgehalt und machte sie sicherer.

Im vergangenen Jahr wurde der Preis an die beiden US-Forscher Frances Arnold, George Smith und den britischen Kollegen Gregory Winter vergeben. Sie haben die Auszeichnungen für Methoden erhalten, die es möglich machen, Biokraftstoffe, Arzneimittel und therapeutisch wirkende Antikörper umweltfreundlich herzustellen.
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