Chemikalien in Fast-Food-Verpackungen?

US-Forscher haben die Verpackungen von Fast-Food-Ketten unter die Lupe genommen und auf ihre chemischen Bestandteile hin untersucht. Die Ergebnisse sind alarmierend.

Über 400 Proben von 27 verschiedenen Schnellrestaurants in den USA untersuchte das Team um die in Havard ansässige Dr. Laurel Schaider. Die im Fachmagazin Environmental Science & Thechnology Letters erschienene Studie legt die Ergebnisse dar.

Ein Drittel aller getesteten Verpackungsmaterialien enthielten Fluor in Form von Per- und polyfluorierten Verbindungen (PFAS). PFAS werden mit Nieren- und Prostatakrebs, erhöhtem Cholesterinspiegel, verminderter Fruchtbarkeit und anderen Krankheiten in Verbindung gebracht.

Erhöhtes Gesundheitsrisiko

Während Burger und Co. seit jeher mit einem schlechten Image in puncto Gesundheit zu kämpfen haben, wirft die Studie ein zusätzlich schlechtes Licht auf den schnellen Happen zwischendurch.

Die höchsten Konzentrationen wiesen in der vorliegenden Studie zum Verpacken genutzte Papiere auf. Mehr als jede zweite Probe wurde positiv getestet. Im Vergleich dazu enthielt nur jede 5. Pappverpackung Fluor.

Bereits frühere Studien konnten zeigen, dass fluorhaltige Stoffe aus den Verpackungen in die Nahrungsmittel gelangen und somit direkt mit dem Organismus in Kontakt geraten und dort ihre gesundheitsschädigende Wirkung entfalten können. (wil)

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