Weltstar Cher kämpft um ihren Sohn. Die 79-jährige Sängerin hat einen neuen Antrag auf Vormundschaft über ihren 49-jährigen Sohn Elijah Blue Allman gestellt. Anders als beim ersten Versuch im Dezember 2023 soll diesmal Nachlassverwalter Jason Rubin die Aufgabe übernehmen.
Elijah befindet sich derzeit in einer geschlossenen psychiatrischen Klinik in New Hampshire. Dort soll seine Verhandlungsfähigkeit wiederhergestellt werden. Ihm drohen Anklagen wegen schweren Einbruchs, Sachbeschädigung, Körperverletzung, Hausfriedensbruchs und Verstoßes gegen Kautionsauflagen.
Wie gala.de unter Berufung auf das US-Magazin "People" berichtet, beschreibt Cher den Zustand ihres Sohnes in den Gerichtsunterlagen als drastisch verschlechtert. Er habe "keinerlei Verständnis für Geld" und gebe alles für Drogen aus.
Aus dem Nachlass seines verstorbenen Vaters, Chers Ex-Mann Gregg Allman, erhält Elijah jährlich 120.000 US-Dollar. Laut den Dokumenten checkt er nach jeder Auszahlung in ein Hotel ein, konsumiert Drogen, bis das Geld aufgebraucht ist, und landet anschließend mit einer Überdosis im Krankenhaus. Einmal wurde er bewusstlos in seinem Auto mitten auf der Fahrbahn aufgefunden.
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Kriseninterventionszentrum: 01/4069595
Österreichische ARGE Suchtvorbeugung: www.suchtvorbeugung.net
Auch Elijahs Halbbruder Devon Allman (53) hat sich dem Vormundschaftsantrag angeschlossen. Er bezeichnet den körperlichen wie psychischen Zustand seines Bruders als "erschreckend" und "wahnhaft". Elijah sei "derzeit eine Gefahr für sich selbst".
Im vergangenen Monat war der 49-Jährige in New Hampshire zweimal festgenommen worden – unter anderem nach einem Zwischenfall an einer renommierten Privatschule. Über den neuen Vormundschaftsantrag soll am 24. April entschieden werden.