Es ging um Pokémon-Karten

"Ching Chang Chong" – Rassismusvorwurf gegen Kiewel

Eigentlich sollte es ein nostalgischer Ausflug in die Welt der Pokémon werden. Doch eine Bemerkung von Andrea Kiewel löste heftige Kritik aus.
Heute Entertainment
14.07.2026, 11:06
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Der "ZDF-Fernsehgarten" stand am Sonntag ganz im Zeichen der "90er Dance Party". Neben Eurodance-Hits und jeder Menge Nostalgie durften auch Pokémon nicht fehlen. Schließlich begann der weltweite Hype um die kleinen Taschenmonster ebenfalls in den 1990er-Jahren.

Dazu begrüßte Moderatorin Andrea Kiewel zwei Sammlerinnen auf der Bühne. Sie präsentierten verschiedene Pokémon-Karten, darunter auch Exemplare aus mehreren Ländern.

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Als Kiwi eine Karte mit japanischer Schrift in die Hand nahm, bezeichnete sie diese zunächst als "chinesisch". Kurz darauf folgte der Ausruf "Ching Chang Chong".

Der Moment dauerte nur wenige Sekunden – sorgte anschließend aber für reichlich Gesprächsstoff. Denn die Lautfolge wird vielfach als abwertende Nachahmung asiatischer Sprachen verstanden und von Betroffenen als rassistisches Klischee empfunden.

Kiewel bedauert den Moment

In den sozialen Netzwerken verbreitete sich der Ausschnitt rasch. Zahlreiche Nutzer kritisierten die Moderatorin für ihre Wortwahl. Besonders beanstandet wurde auch, dass japanische Schriftzeichen fälschlicherweise als chinesisch bezeichnet worden waren.

Aus dem zunächst harmlosen Pokémon-Beitrag wurde damit plötzlich einer der meistdiskutierten Momente der gesamten "Fernsehgarten"-Ausgabe.

Die Debatte blieb schließlich nicht auf Social Media beschränkt. Auch das ZDF reagierte auf die Kritik. Der Sender erklärte später, die Äußerung sei spontan gefallen und keinesfalls rassistisch gemeint gewesen. Gleichzeitig teilte das ZDF mit, dass Andrea Kiewel ihre Worte bedaure und sich dafür entschuldige.

So wurde aus einem kurzen Plausch über Pokémon-Karten unerwartet ein TV-Moment, der weit über den "Fernsehgarten" hinaus für Diskussionen sorgte.

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