"Christen in die Hölle" – Wiener Kirche beschmiert

Polizei vor dem Stephansdom. (Symbolbild)
Polizei vor dem Stephansdom. (Symbolbild)Tobias Steinmaurer / picturedesk.com
In der Nacht auf Samstag wurde eine Kirche in Wien-Hütteldorf mit einer unmissverständlichen Botschaft geschändet.

"Christen in die Hölle" wurde in Großbuchstaben mit weißer Sprühfarbe auf das Tor der St.-Andreas-Kirche in Wien-Hütteldorf gesprüht. Als Signatur findet sich darunter "Antifa 24", eine Organisation, die nicht existiert. Eine solche Tat würde auch nicht in das Bild vergangener antifaschistischer Aktionen passen.

Ein Leser der "Krone" entdeckte die Schmierereien und wurde in der Samstagsausgabe zitiert: "Es ist eine Schande, dass so etwas passiert, und es wird immer schlimmer. Die Leute in Hütteldorf sind geschockt, dass an einem Gotteshaus solche kranken Schmierereien geschehen".

Verfassungsschutz ermittelt

Markus Dittrich, Pressesprecher der Landespolizeidirektion Wien, bestätigte den Vorfall auf Anfrage der APA. Der oder die Täter seien allerdings noch unbekannt, der Verfassungsschutz hat die Ermittlungen übernommen.

Erst vergangene Woche randalierte eine größere Anzahl Jugendlicher in einer Kirche in Favoriten, vergangenes Wochenende schrie ein verwirrter 25-Jähriger "Allahu akbar" im Stephansdom.

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